Nachbetrachtung

Nachbetrachtung

Ein Tag voller offener Türen und guter Begegnungen

Um Punkt 10 Uhr begann der Tag mit Glockengeläut – eigens für die Offenen Höfe.

Alle Gastgeber hatten sich schon um 9 Uhr auf dem Markt getroffen, um letzte Informationen zu tauschen und vor allem um gemeinsam Kraft für den Tag zu sammeln.

Bei bestem Wetter öffneten sich in Oderberg Türen, Tore und Gartenzäune. Dahinter wartete ein vielfältiges Programm aus Musik, Geschichte, Kunst, Handwerk, Gesprächen, Essen und gemeinsamem Entdecken.

Wie viele Menschen insgesamt unterwegs waren, lässt sich kaum zählen. Einen Eindruck geben aber einige Zahlen: Rund 200 Besucher:innen kamen ins Alte Fischerhaus. Die beiden Konzerte im Schwarzen Adler erlebten jeweils etwa 35 bis 45 Gäste, und an der Führung über den jüdischen Friedhof nahmen ungefähr 40 Menschen teil.

Führung mit Matthias Bietz über den Jüdischen Friedhof Oderberg

Dort haben wir spontan nachgefragt, woher die Besucher:innen kamen. In Oderberg Geborene, hier Wohnende, Wochenend-Oderberger:innen und Gäste von außerhalb hielten sich ungefähr die Waage. Die Auswärtigen waren vor allem aus Eberswalde gekommen. Genau diese Mischung machte viele Gespräche so interessant: Menschen begegneten sich, die Oderberg aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen und wahrnehmen.

Ein besonderer Renner war die mobile Bäckerei mit ihrer Pizza vom Blech – ein Beweis dafür, dass Kultur und Teig ausgezeichnet zusammenpassen.

Viele Besucher:innen waren überrascht und begeistert, wie viele Veranstaltungen an diesem Tag stattfanden und welche Qualität ihnen geboten wurde. Noch wichtiger waren vielleicht die zahlreichen Gespräche: in Höfen und Häusern, am Straßenrand, bei Musik, Kaffee oder Pizza.

Auch die Gastgeber:innen zogen ein zufriedenes Fazit. Sie freuten sich über die vielen Besucher:innen, die offene Atmosphäre und die Wertschätzung für das, was sie vorbereitet und gezeigt hatten.

Die Offenen Höfe haben gezeigt, wie viel es in Oderberg zu entdecken gibt – an Orten, Geschichten, Ideen und Menschen. Dieser Tag wäre ohne die Gastgeber:innen, Künstler:innen, Helfer:innen, Unterstützer:innen und natürlich ohne die neugierigen Besucher:innen nicht möglich gewesen. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank.

Am Sonntag treffen sich die Gastgeber:innen zur Nachlese der Offenen Höfe

Wie es weitergeht, besprechen wir ab November wieder in unserer Küchenrunde. Bis dahin dürfen Eindrücke nachwirken und neue Ideen wachsen. Denn nach den Offenen Höfen ist hoffentlich noch lange nicht Schluss.

Für die Rückschau und Erinnerung haben wir eine kleine Foto-Galerie eingerichtet.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert